Erst im Finale gestoppt

24.10.2016: Faustballherren mit Platz 2 beim Eliteturnier in Eisenberg (Pfalz)

Es gilt als wichtige Standortbestimmung in der Vorbereitung. Das traditionelle Turnier der TSG Tiefenthal im pfälzischen Eisenberg nutzen viele Bundesligisten Jahr um Jahr, um sich wenige Wochen vor dem Saisonstart zu testen. So auch der TV 1880 Käfertal, der als einer von vier Erstligisten im Feld der 12 Teilnehmer antrat. Mit glatten Siegen in der Vor- und Zwischenrunde  marschierte das Team um Kapitän Dominik Mondl bis ins Finale und traf dort auf Ligakonkurrent TV Vaihingen/Enz. Trotz guten Leistungen waren die Schwaben am Ende einen Tick besser und gewannen knapp mit 2:1.


Nach der erneuten Finalpleite (auch 2015 hieß es am Ende Rang 2 für den TVK) sah man jedoch zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des TVK. „Wir haben in einem hochklassigen Teilnehmerfeld konstant unser Spiel durchgezogen und wenig Schwächen gezeigt“, äußerte sich Teammanager Uwe Stoklasa durchweg positiv zur Leistung der Mannschaft. In dem nur mit Erst- und Zweitligisten besetzten Turnier agierten die Mannheimer vom ersten Spiel an souverän und zielstrebig. Gegen Ligakonkurrent Stuttgart-Stammheim, den TB Oppau und den TV Blickweiler gelangen in der Vorrunde ebenso deutliche 2:0 Erfolge, wie gegen den TV Wünschmichelbach und die zweite Mannschaft des TV Vaihingen/Enz in der Zwischenrunde. Solch ein glatter Durchmarsch  ins Finale war nicht unbedingt zu erwarten. Mondl sieht den Grund dafür in der stetigen Entwicklung der Mannschaft in den letzten Jahren. „Wir hatten in der Vergangenheit auch gegen hochklassige Teams schon oft gute Phasen. Nun merkt man aber, dass die Spieler gereift sind und mit einer gewissen Konstanz agieren. Diese Konstanz hat uns früher gefehlt.“

Gerade defensiv spielten die Mannheimer kompakt und leisteten sich auch in engen Spielsituationen keine leichten Fehler. So konnte die Angriffsachse Marcel Stoklasa/Cedric Trinemeier immer wieder gut in Szene gebracht werden. Warum man am Ende nicht ganz oben auf dem Treppchen stand lag an „Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied ausmachen“, so Mondl. So war das Zuspiel nicht immer optimal und auch die Bewegung der Mannschaftsteile bei gegnerischem Angriff muss noch verbessert werden.

Im Idealfall kann man die angesprochenen Defizite schon bis zum nächsten Wochenende minimieren. Zunächst treten die Käfertaler Samstags in Bretten beim „Baden-Hallencup“ an. Hier treffen sich die sechs derzeit stärksten Badischen Vereine zum Härtetest. Am Sonntag besucht man zur „Revange“ den TV Vaihingen/Enz, der zu einem Trainingsturnier geladen hat.
Erstmals wird dann Trainer Goth der gesamte Kader zur Verfügung stehen, da Nick Trinemeier Mitte der Woche vom Weltpokal aus Süd Afrika zurückkehren wird. Der Heimkehrer hat dort mit dem TSV Pfungstadt die Weltmeisterschaft der Vereine gewonnen und kommt mit viel Motivation im Gepäck nach Mannheim.

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