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Lehrstunde für die Mannheimer Faustballer

30.01.2020 (CG): Letzten Samstag am 25. Januar ging es für die Herren des TV Käfertal zum nahe gelegenen TSV Pfungstadt. Die Mannschaft um Ausnahmespieler Patrick Thomas wies zu diesem Zeitpunkt bereits eine beeindruckende Bilanz auf. Mit 20:0 Punkten und lediglich 2 abgegebenen Sätzen aus 10 Ligaspielen steht die mit Nationalspielern gespickte Mannschaft zu Recht ganz oben in der Tabelle. Aber auch die Mannheimer gehörten mit einem Punktekonto von 16:6 Zählern zu den Top Drei Teams in der Liga.

Durchschnaufen und auf das nächste Spiel Konzentrieren; Bild: S. Dezort

Mit einigen mitgereisten Fans im Rücken schlug Marcel Stoklasa zum Spielbeginn auf. Seit seiner vollständigen Genesung vor einigen Wochen wird er kontinuierlich an die Vollbelastung heran geführt die auf diesem Niveau gefordert ist. Doch die Hausherren zeigten sich gut eingespielt und hielten ein ums andere mal dagegen. Durch eine hohe Eigenfehlerquote in der Angabe der Käfertaler und zu wenig Druck aus dem Rückschlag hatte Pfungstadt keine Probleme das Spiel nach eigenem Belieben aufzuziehen. Somit ging der erste Durchgang deutlich an den Gastgeber:  5:11.


Nach dem ersten Seitenwechel ein ähnliches Bild. Auch wenn die Defensive um Felix Klassen eine ansprechende Partie zeigte, so war es diesmal das zu ungenaue Zuspiel und der daraus resultierende fehlende Druck im Angriffsspiel. Schon jetzt war für alle Zuschauer in der TSV Halle klar dass die Mannheimer hier deutlich nachlegen müssen, wollen sie sich mit dem frisch gebackenen Europa Cup Sieger messen. Auch wenn Patrick Thomas mit seiner Angabe nicht so zwingend war wie man ihn sonst kennt, so sprach die Effizienz doch deutlich für ihn. Es herrschte ständig genug Druck aus Spieleröffnung und Rückschlag um die Mannheimer in Schach zu halten. Auch der zweite Satz ging zugunsten der Hessen:  6:11.

Im dritten und vierten Durchgang waren es weiterhin die Hausherren, welche das Spiel bestimmten. Für Christof Jugel kam Marcel Moritz in die Partie. Doch auch das sollte nichts am Spielgeschehen ändern. Immer wieder gab es tolle Aktionen auf beiden Seiten. Zum Satzende hin schafften die Mannen in Gelb Schwarz jedoch jedesmal einen ungefährdeten Endspurt. Pro Satz holte man stetig einen Punkt mehr als zuvor und so endeten die Sätze 7:11 und 8:11.

Im fünften Satz wurde noch einmal im Angriff gewechselt und Christian Gillmann kam für Nick Trinemeier, welcher die komplette Woche das Training aufgrund einer Erkältung aussetzen musste. Auch wenn es bei Marcel Stoklasa jetzt besser lief und er vor allem aus der Angabe öfter punkten konnte, ging auch dieser Satz mit 9:11 an die Mannschaft des TSV.

Somit konnte sich nach diesem Wochenende der TSV Pfungstadt mit 24:0 Punkten vor dem TV Oberndorf die Staffelmeisterschaft sichern. Dahinter auf Platz drei liegt weiterhin der TV Käfertal mit 16:8 Punkten.

„Heute war Pfungstadt eine Nummer zu groß für uns. Wir spielen immer auf Sieg, egal bei welchem Gegner. Aber das wir heute ganz ohne Satzgewinn die Heimreise antreten, ist schon sehr ärgerlich.“ resümierte Abwehrspieler Felix Klassen.

Weiter geht es für die Mannheimer Faustballer am kommenden Sonntag auswärts um 15 Uhr gegen den TV Vaihingen/Enz. Hier sollen wieder Punkte gut gemacht werden, bevor es eine Woche später zum letzten Heimspiel und Saisonabschluss gegen den befreundeten TV Waibstadt geht. Anpfiff ist hier zu ungewohnter Uhrzeit um 19 Uhr am 8. Februar.

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